Aalsuppe, Hamborger Aalsupp

Ursprünglich hatte die Hamburger Aalsuppe gar nichts mit dem Aal zu tun, sie war noch nicht einmal eine Fischsuppe.

„Da kümmt aallens rin wat so da is“, oder wie man im Hochdeutschen sagen würde, „da kommt alles hinein, was in der Küche vorhanden ist“, ein typisches Restessen also.
Die sogenannte Aalsuppe war also eine süß-saure Gemüsesuppe, eine „suur Supp“, wie der Hamburger sagt.

Der inzwischen allenthalben zugefügte Räucheraal ist ein Zugeständnis an den sprachlich verwirrten Zugereisten, der ansonsten ob des fehlenden Aals Betrug vermuten würde.

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